Der Kabeljau lässt sich auf vielseitige Art und Weise zubereiten. Egal ob ganz ohne Schnickschnack in der Pfanne gebraten, als Highlight in einem asiatischen Fisch-Curry oder auf portugiesische Art – gesalzen und getrocknet – als Bacalhau. Hier erfährst du, wie du den Kabeljau am besten zubereitest.
Kabeljau in der Pfanne braten
Als erstes sollte das Kabeljaufilet mit Küchenpapier etwas abgetupft und die Pfanne auf Temperatur gebracht werden. Anschließend kommt etwas Öl oder Butter gefolgt von dem Filet – mit der Filet-Seite ohne Haut nach unten – in die Pfanne. Nach ungefähr 2–3 Minuten kann das Filet gewendet werden.
Ich lasse an diesem Punkt gerne ein kleines Stückchen Butter auf der bereits angebratenen Seite zerfließen und füge anschließend eine Scheibe Zitrone und ein Stück Knoblauch hinzu. Sobald das Filet nicht mehr glasig ist und in große Stücke zerfällt, kann es vorsichtig aus der Pfanne genommen werden. Zum Schluss kommen noch eine Prise Salz und Pfeffer dazu und schon ist der Kabeljau aus der Pfanne bereit zum Verzehr.
Kabeljau im Backofen zubereiten
Kabeljau aus dem Backofen ist nicht nur lecker, sondern auch besonders schonend für das Filet. Der Fisch wird mit ein paar Kräutern oder Gewürzen und etwas Öl oder Butter optimal verfeinert.
Den Backofen dafür am besten auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, das Filet entweder auf ein Stück Alufolie oder direkt auf das Backblech legen, Gewürze und Öl nicht vergessen, die Alufolie schließen und den Kabeljau für 12–15 Minuten backen. Nach der angegebenen Zeit prüfen, ob das Filet durch ist und anschließend servieren.
Kabeljau vom Grill
Kabeljau eignet sich sehr gut zum Grillen, vor allem in einer Schale aus Alufolie oder in einer Grillpfanne – so bleibt der Fisch besonders saftig und zerfällt nicht. Am besten wird der Fisch vor dem Grillen kurz abgespült, sorgfältig trockengetupft und anschließend leicht mit Olivenöl bestrichen, damit er nicht am Grillrost haftet. Je nach Vorliebe kann man den Kabeljau als ganzes Filet, in Medaillons oder auch in Würfelform zubereiten.
Vor dem Grillen empfiehlt es sich, den Kabeljau mit Salz, Pfeffer, frischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Dill sowie etwas Zitronensaft zu würzen. Wer möchte, kann den Fisch auch vorab für 20 bis 30 Minuten in einer Marinade aus Öl, Knoblauch und Gewürzen ziehen lassen, um das Aroma zu intensivieren. Auf dem vorgeheizten Grill wird der Kabeljau bei mittlerer Hitze gegart und je nach Dicke des Filets etwa 4 bis 6 Minuten pro Seite gegrillt. Wichtig ist, den Fisch vorsichtig zu wenden, da er sehr zart ist.
Der Kabeljau ist perfekt gegart, wenn sich das Fleisch leicht mit einer Gabel zerteilen lässt und eine gleichmäßig matte Oberfläche zeigt. Zum Servieren passt Knoblauchbutter, ein Spritzer frischer Zitrone oder eine leichte Kräutersauce hervorragend. Dazu harmonieren gegrilltes Gemüse, frische Salate oder knuspriges Baguette – so wird der Kabeljau vom Grill zu einem echten Genuss.
Kabeljau mit Salz haltbar machen. Bacalhau – die Delikatesse aus Portugal
In Portugal ist das Trocknen von Kabeljau eine bewährte Methode, um diesen länger haltbar zu machen und ihm ein intensiveres Aroma zu verleihen. Bekannt ist die Technik des Bacalhau aus der Herstellung von Stockfisch. Doch auch zuhause kann man diese Methode des Trocknens erfolgreich umsetzen.
Als Erstes wird der Kabeljau vorbereitet. Dazu werden zunächst der Kopf und die Innereien entfernt und der Fisch anschließend der Länge nach aufgespalten, aber nicht vollständig durchtrennt. Der sogenannte Schmetterlingsschnitt sorgt später dafür, dass der Kabeljau gleichmäßig trocknet. Traditionell bleibt die Mittelgräte im Fisch, da sie zum Geschmack beiträgt – optional kann sie aber auch entfernt werden.
Als nächstes folgt das Pökeln oder kräftige Salzen des Fisches. Dafür wird der Kabeljau vollständig mit grobem Meersalz bedeckt und anschließend für 24 bis 48 Stunden bei 0 bis 5 Grad im Kühlschrank gelegt. Dabei entzieht das Salz dem Fisch Feuchtigkeit, macht ihn so haltbar und hemmt dadurch das Bakterienwachstum. Es gilt: Je länger der Kabeljau im Salz liegt, desto intensiver und salziger wird sein Geschmack.
Im Anschluss an das Pökeln wird das überschüssige Salz gründlich vom Fisch abgewaschen. Jetzt beginnt die eigentliche Trock
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