Süddeutsche Zeitung - Fischhandel: Ins Netz gegangen

Fischhandel - Ins Netz gegangen

Fisch ist eines der am leichtesten verderblichen Lebensmittel. Trotzdem bestellen ihn immer mehr Menschen online. Wie funktioniert das und was, wenn niemand zu Hause das Paket annimmt? Die Süddeutsche Zeitung hat im Dezember 2016 darüber wie folgt berichtet:

Zu Weihnachten und Silvester steigt die Nachfrage

 

Ein weiterer Anbieter auf dem Onlinefischmarkt ist Fisch Kalter. Der Familienbetrieb verkauft nicht nur in acht Läden und drei Verkaufswagen in Wilhelmshaven und Ostfriesland, sondern auch im Internet unter dem Namen Send-a-fish.de. "Normalerweise gehen bei uns bis zu 300 Pakete täglich in den Versand", sagt Lars Kalter, "in der Weihnachts- und Adventszeit können das dann schon mal 800 bis 1000 Pakete pro Tag sein."

Bei Kalters wird die Ware ausschließlich per Expressversand mit UPS oder DPD verschickt. Wer montags bis freitags rechtzeitig bestellt, dessen Ware wird noch am gleichen Tag verpackt und am Folgetag bis 12 Uhr geliefert. Mithilfe von speziellen Eispackungen, die für 48 Stunden eine Temperatur von minus 24 Grad Celsius halten, bleiben Fisch und Meeresfrüchte durchgehend gekühlt. Die Transportverpackungen entsorgen die Händler kostenlos, wenn vom Kunden gewünscht.

 

Acht Mitarbeiter kümmern sich um den Onlineversand, nehmen die Bestellungen an, verpacken die Ware. Einen Mindestbestellwert gibt es bei Send-a-fish nicht, "manche Kunden probieren uns mit einer kleinen Bestellung ja erst mal aus", sagt Lars Kalter. Ohne das Zusammenspiel mit den eigenen Läden wäre der Versand nicht lohnenswert: "Wir haben die gleichen Artikel im Shop wie im Laden und dadurch einen höheren Durchlauf, was sich natürlich auf die Frische auswirkt. Außerdem räuchern wir täglich selbst." Die Frischegarantie kann auch mal dazu führen, dass das Angebot wetterbedingt kleiner ist: "Wenn zu starker Sturm ist, werden auf den Fischauktionen keine Schollen aus Tagesfang angelandet. Da rufen wir dann bei den Kunden an und erklären das Problem und schicken eben keine Schollen vom Vortag ab", so Kalter.

Vielen Dank für den tollen Bericht, rund um das Thema Fischversand!

 

 

 

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